Welche Bedeutung hat das Stillen für das Baby?
Wie wirkt sich das Stillen für die Mutter aus?
Darf ich mein Baby mit ins Elternbett nehmen?
Kann ich weiterstillen, wenn ich wieder berufstätig bin?
Ist die chemische Belastung der Muttermilch ein Grund, nicht zu stillen?
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Darum ist Stillen für Ihr Baby gut:
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Die nach der Geburt gebildete Vormilch wirkt wie eine biologische Impfung. Sie ist ein wesentlicher Infektionsschutz für Ihr Kind.
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Muttermilch ist immer verfügbar, keimarm und richtig temperiert. Ihre besondere Zusammensetzung schützt den Säugling vor Durchfall, Erkrankungen wie Mittelohrentzündung und vor Neugeborenengelbsucht.
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Stillen mindert das Allergierisiko.
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Muttermilch passt sich der Entwicklung des Kindes an. In den ersten sechs Monaten braucht Ihr Kind keine andere Nahrung.
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Stillen stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind und ist deshalb auch für die seelische Entwicklung Ihres Babys wichtig.
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Stillen ist auch gut für Sie
- Die Gebärmutter bildet sich nach der Geburt schneller zurück. Dadurch werden Infektionen und andere Probleme im Wochenbett vermieden.
- Während der Schwangerschaft hat Ihr Körper Fett eingelagert. Diese Fettreserven werden durch das Stillen abgebaut und Sie erreichen schneller Ihr altes Gewicht.
- Das Stillen ist auch für Sie ein inniges Erlebnis. Ihre besondere Hormonlage während der Stillzeit lässt Sie kindgerechter und gelassener reagieren.
Ausgaben für Milchpulver, Flaschen und Sauger sind überflüssig. Im ersten Halbjahr sparen Sie so rund 500,- Euro!
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Sie können Ihr Kind nachts mit in das Elternbett nehmen.
Es gibtaber einige Dinge, die Sie unbedingt beachten müssen. DieWHO/UNICEF-Initiative hat diese wichtigen Hinweise für Sie zusammengestellt:
zum Download: „Bed-sharing“ (PDF, 0.5MB)
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Auch erwerbstätige Mütter können stillen.
In Deutschland sind Stillpausen gesetzlich vorgeschrieben. Muttermilch kann abgepumpt undmit der Flasche gefüttert werden. So ist auch bei Berufstätigkeit derMutter eine lange Stillzeit möglich. Die Nationale Stillkommission hathierzu wichtige Informationen zusammengestellt:
zum Download: pdf-Datei „Erwerbstätigkeit und Stillen“ (PDF, 0.1MB)
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Sind chemische Rückstände in der Muttermilch ein Grund, nicht zu stillen?
Stillfördernde Verbände haben zu dieser Frage eine umfangreiche Information herausgeben: "Belastung Muttermilch" (PDF, 0.2MB)


