Stillen bei Down-Syndrom

Foto: Ariane Ullrich

Für Babys mit Down-Syndrom ist Stillen Frühförderung pur. Gerade sie profitieren in vielfacher Hinsicht vom Stillen:

Ihnen fehlt oft ein kräftiger Mundschluss. Durch das Saugen an der Brust trainieren sie intensiv Mund- und Gesichtsmuskulatur. Das Stillen fördert auch die  Zungenbeweglichkeit und stärkt die Wangen- und Lippenmuskulatur. Das ist eine wichtige Vorbereitung für das spätere Kauen und Sprechen.

Muttermilch schützt

Wegen der geringeren Muskelspannung neigen Kinder mit Down-Syndrom zur Darmträgheit. Muttermilch ist leicht verdaulich und schützt das Kind vor Verstopfungen.

Muttermilch schützt sie vor Infekten der Atemwege und Ohren, für die sie eine erhöhte Anfälligkeit haben. Sie leiden auch seltener an Magen-Darm-Infektionen.

Ausführliche Informationen zum Thema gibt die Broschüre der La Leche Liga „Babys mit Down-Syndrom stillen – Informationen und Erfahrungsberichte“.

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