Initiative Babyfreundliches Krankenhaus
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Entwicklungsländer
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Die „Babyfriendly Hospital Initiative“ ist eines der wichtigsten UNICEF-Programme zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit. In Entwicklungsländern fehlen oft die Voraussetzungen für eine hygienische Zubereitung von Muttermilchersatznahrung. Die Folge ist eine erhöhte Säuglingssterblichkeit. UNICEF schätzt für das Jahr 2004, dass 1,3 Millionen Neugeborene noch leben würden, wenn sie in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich gestillt würden. Tatsächlich wurden weltweit jedoch nur 39 Prozent im ersten halben Lebensjahr gestillt.

 

Ein Foto aus dem Jahr 1991 dokumentiert diese Problematik: Es zeigt eine pakistanische Mutter mit ihren Zwillingen (links der Junge und rechts das Mädchen). Der Mutter wurde gesagt, dass ihre Milch nur für ein Kind reiche. Daraufhin stillte sie den Jungen, während das Mädchen verunreinigte Ersatznahrung erhielt. Einen Tag, nachdem dieses Foto gemacht wurde, verstarb das Mädchen.

 

Ein Filmbericht von UNICEF aus Kuba zeigt, wie das die WHO/UNICEF-Initiative auch in Entwicklungs- und Schwellenländern erfolgreich Fuß fassen kann. Zum Film geht es hier.

(Zugangsdaten zum Registrieren: E-Mail: info@babyfreundlich.org, Password: bfhi; anschließen auf "Preview" klicken. Der Film startert nach einiger Ladezeit automatisch.)

 

 

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