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Klinik Oranienburg als „Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet

Erste Geburtsklinik in Brandenburg mit internationalem Prädikat / Ehrenvorsitzende überreichte Plakette von WHO und UNICEF

Bergisch Gladbach / Oranienburg, den 25. Juni 2010 - Die zum Verbund der Oberhavel Kliniken GmbH gehörende Klinik Oranienburg hat das Qualitätssiegel „Babyfreundliches Krankenhaus“ erhalten. Kliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die internationalen Betreuungsstandards von Weltgesundheits-organisation WHO und UNICEF. Johanna Volkenborn-Gerds, Ehrenvorsitzende der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“, überreichte die Auszeichnungsplakette im Rahmen einer Festveranstaltung. „Babyfreundliche Krankenhäuser vermeiden Routinemaßnahmen, die das Bindungsverhalten des Kindes stören könnten“. Auch fördere der intensive körperliche Kontakt beim Stillen die Beziehung zwischen Mutter und Kind. „Zusammen mit einer positiven Geburtserfahrung sind dies die besten Grundlagen für eine gesunde Entwicklung“, betonte Volkenborn-Gerds. Die Klinik Oranienburg gehört jetzt zu den 54 Babyfreundlichen Kliniken bundesweit.

Freude über Auszeichnung
„Babyfreundliche Krankenhäuser schützen und fördern in erster Linie die Bindung zwischen Eltern und Kind“, betonte der Geschäftsführer der Oberhavel Kliniken GmbH, Dr. med. Detlef Troppens. „Wir freuen uns sehr über diese internationale Auszeichnung, mit der die besonderen Leistungen unserer babyfreundlichen Geburtshilfe gewürdigt werden.“

Vorbildliche Richtlinien zur Stillförderung / Mitarbeiter hervorragend geschult  
„Wir erfüllen die Stillrichtlinien im Klinikalltag mit Leben. Eine optisch sehr ansprechende Zusammenfassung hängt gut sichtbar für alle Besucher auf der Wochenstation, im Kreißsaal und zusätzlich auch in der Neonatologie aus“, unterstrich Professor Dr. med. Berno Tanner, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Klinik Oranienburg. Das Haus verwirkliche die Anforderungen der „Zehn Schritte zum Babyfreundlichen Krankenhaus“ in der täglichen Arbeit. „Unser gesamtes Team ist theoretisch und praktisch hervorragend geschult“, so der Chefarzt.

 
Umfassende Information übers Stillen / Unterstützung auch nach Entlassung
„Alle Frauen, die unsere Hebammen-Sprechstunde nutzen, werden umfassend über die Bedeutung des Stillens informiert, entweder mit unserem Informationsmaterial oder persönlich bei der Stillberatung“. Insbesondere Risikoschwangere würden emotional behutsam begleitet. Auch Mütter mit Frühgeburten würden kompetent beraten. „Auf eine hervorragende Unterstützung der Mütter auch nach der Entlassung legen wir besonderen Wert. Alle Frauen wissen, wo sie dann Hilfe beim Stillen bekommen. Die Stillgruppe bietet Müttern mit Kindern bis zu einem Jahr Unterstützung in allen Belangen des Stillens. Unsere Stillberaterin trägt durch ihr besonderes Engagement erfolgreich dazu bei, die Stilldauer in unserer Region zu verlängern“, betonte Professor Tanner.

 

Die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“
UNICEF und WHO haben sich zum Ziel gesetzt, die erste Lebensphase eines Neugeborenen besonders zu schützen. Mit der gemeinsamen Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ haben sie ein Betreuungskonzept entwickelt, dem sich weltweit 20.000 Geburtskliniken angeschlossen haben. In Deutschland sind mittlerweile mehr als 100 Geburts- und Kinderkliniken Mitglied der WHO/UNICEF-Initiative, 54 davon sind  als „babyfreundlich“ anerkannt. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung.



Bei Fragen und Interview-Wünschen

wenden Sie sich bitte an die

 

WHO/UNICEF-Initiative Babyfreundliches Krankenhaus“ (BFHI) e.V.
Geschäftsführerin: Gisela Meese (M.A.)
Tel.: 02204 404590

E-Mail: info@babyfreundlich.org

Ansprechpartnerin der Oberhavel Kliniken GmbH:

Heike Wittstock
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 03301 66-1133

E-Mail: wittstock@oberhavel-kliniken.de

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